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Vom Landwirt - Zum Landwirt

Saft und Saft isch zwoierloi!


Bei der Frucht fängt’s an.


Die Grundlage unserer Säfte bildet der Obst und Beerenanbau unserer Landwirtschaft im Argental.

Was vor über zwanzig Jahren im kleinen Stil begann, sichert uns heute den Erhalt unseres Bauernhof’s.

Damals zu Besenwirtschaftszeiten baute Vater Albert senior unter anderem Obst und Beeren auf dem Hof an. Diese waren die Grundlage zu Apfelmost und Beerenweinen.

Durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und politischen Entscheidungen (natürlich, gesund, ohne Alkohol) erkannten und bemerkten wir, die Abnahme der alkoholischen Getränkeumsätze.

Die anfallenden Ernten wurden anfang’s meiner Betriebsübernahme hauptsächlich über Genossenschaften und Händler frisch vermarktet.

Im Sommer 1992 nahm ich erstmals meine Mostereianlage in Betrieb.

Nach jahrelangen Erfahrungen in Praxis und Fortbildungsmaßnahmen im Keltereibereich, wurde zuerst der Obstanbau (Pflanzung, Kultivierung und Pflanzenschutz) umgestellt.

Seit Herbst 2002 werden unsere Früchte nur noch für die Eigenverwertung angebaut und beernet.

Zum Beispiel verschiedene:

Schon vor über zehn Jahren waren „Bag in Box“ Verpackungen im innerbetrieblichen Einsatz (für den Ausschank im Wirtschäftle). Sehr schnell bemerkten wir den Vorteil dieses Systems, vor allem durch die

weitere Verbrauchervorteile ließen sich noch aufführen.

Für uns aber in allererster waren es arbeitswirtschaftliche Vorteile

in der schnellen Verwertung unserer anfallenden Ernten und Arbeitsspitzen!

Ernten - Saften - Pasteurisieren - Abfüllen - Fertig.

Bei der Einstellung und Herstellung unserer Getränke, Säfte und Nektare, ist es immer wieder mein Bestreben die natürlichen Eigenschaften und Gegebenheiten der Früchte und Beeren zu berücksichtigen.

Es ergibt sich von selbst, dass wir für unsere Weiterverarbeitung keine Konzentrate verwenden. So werden zum Beispiel, bei der Einstellung unseres Apfelsaftes zuckerärmere Sorten mit zuckerreichen vor der Verarbeitung untersucht und gemischt, um ein ausgeglichenes Zuckersäureverhältnis zu erlangen. Den säurereichen Obstsorten werden lediglich, Wasser und Kristallzucker zugesetzt, deshalb Nektare.

Die ausgewiesenen Säfte sind Muttersäfte ohne jeglichen Zusatz. Sie werden natürlich geklärt und anschließend sorgfältig pasteurisiert und mit elektronischer und pneumatischr Temperatur und Füllmengeneinstellung abgefüllt.

Da es sich bei unserem An -und Ausbau der Getränke um natürliche Gegebenheiten handelt (Klima, Fruchtstände, Reife) sind sie auch leichten geschmacklichen saisonalen Veränderungen unterworfen.

So kann es durchaus sein, dass Saft aus einer anderen Charge leicht verändert ist (spätere Beerntung, anderer Reifezustand, andere Sorte der gleichen Fruchtart).

Desweiteren berücksichtigen wir bei unserer Verwertung auch ökologische Zusammenhänge.

Dies sind zum Beispiel:
Ressourcenschonung von Wasser, für Transport und Reinigung der Apfel und Früchte, den sparsamen Einsatz von Energie, für Pressen, Pumpen, Abfüllung und die natürliche Verwertung der Pressrückstände auf unserer kontrollierten Kompost-Miete.

All diese Beschreibungen und Erklärungen - Ihnen gegenüber- scheinen mir wichtig, um Sie auf unser „Safterlebnis vom Bauernhof“ einzustimmen!